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DAS WAR // postwirtmusi * 27/02/2026

Da ist ja wohl die Post abgegangen. Alle, die da waren – und es waren viele – werden uns erfreut zustimmen: Wir haben vollmundig viel versprochen und die Postwirtmusi hat weit über 100% abgeliefert.

Was für ein Sound, was für Könner*innen. Die sieben Postwirt-Musikant*innen haben uns bis in jede Faser spüren lassen, dass Volksmusik allerherrlichste Tanzlmusik ist, aber irgendwie auch Kammermusik. Dass man gnadenlos gut spielen, aber auch bedingungslos gut singen kann im Volksmusikuniversum – ohne, dass es auch nur im Ansatz platt rüberkommt. Was da passiert ist, hatte diese feingliedrige, elegante, fast schon klassische Ausbalanciertheit – und gleichzeitig einen unfassbaren Groove, der direkt in jedes Knie gefahren ist. Boarische, die fast schon urban-lässig daherkamen und dann plötzlich funkensprühend explodierten. Walzer, die abseits jeglicher Ball-Attitüde authentisch waren und mitten ins Herz getroffen haben. Polkas, bei denen man nicht tapsig headbangt, sondern plötzlich merkt, wie fein, wie vielschichtig, wie groß dieses Universum Volksmusik eigentlich ist. Apropos Sound – großes Kompliment auch an das Tonstudio Baumann – der war trotz Sporthalle perfekt: Transparenz, Wärme, Druck. Jeder Ton am richtigen Platz. Was uns ungemein berührt hat: Im Publikum saßen definitiv nicht nur eingeschworene „herkömmliche“ Volksmusik-Fans. Viele sind unserem Versprechen „abseits vom Musikantenstadl“ gefolgt und wir freuen uns wie Nackerbatzerl, dass die Postwirtmusi dieses Versprechen mit unvergleichlicher Grandezza, mit purem Können, viel Gefühl, hintergründigem Wissen, Schmäh und simpler Freude an der schönen, ursprünglichen Musikform Volksmusik mehr als eingelöst hat. Was gegen Ende des Konzerts eindrücklich zu sehen war: Ein kollektives Aufspringen. Kein Zögern. Kein Höflichkeitsapplaus. Sondern echtes Müssen. Weil Sitzenbleiben keine Option mehr war. Weil da so viel Spielfreude, so viel Musikalität, so viel Herz im Raum war, dass man nur mehr aufstehen konnte. Das hat man bei einer Volksmusiktruppe wahrscheinlich noch selten gesehen. Selbst die Musiker*innen selbst nicht.

Unfassbar schön musiziert. Großartig gesungen. Mit Witz, Eleganz und dieser ganz besonderen Mischung aus Respekt vor der Tradition und Lust am Weiterdenken. Summasummarum: Ein Abend, der uns überaus glücklich gemacht hat. Ein riesiges Danke an die Musiker*innen der Postwirtmusi, dass sie unsere Horizonte so nachhaltig erweitert haben! Und danke an euch, die ihr euch drauf eingelassen habt!

 

Fotos © Cristina Reitbauer | stagestories_fotografie

// balduin sulzer chor
verschoben auf 17/12/2026!

Aufgrund einer außergewöhnlich hohen Anzahl an Krankheitsfällen kann das Konzert des Balduin Sulzer Chors leider nicht wie geplant am 18.12. stattfinden! Neuer Termin >> 17.12.2026!

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// vorerst
ausverkauft, aber …

wenn uns die Wetterprognose erlaubt, die limitierte Schlechtwetter-Option zu vergessen, eröffnen wir ein zusätzliches Ticket-Kontingent!
Also: Betet zu den Wettergöttinnen und schaut kurz vor dem Konzert wieder hier vorbei!

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Das Kulturprojekt „Wortwiese“ ist ein nicht einsehbarer Raum, ein leeres Blatt. Ein virtuelles Buch, das gefüllt werden will, um am Diskussionsabend geöffnet zu werden.